Statement des Gastra-Kollektivs zur Wiedereröffnung der Gastronomie

Wir vom Gastra Kollektiv sind gegen die Öffnung der Restaurants am 11. Mai, denn wir Arbeitenden tragen das gesundheitliche Risiko dafür. Hygienemassnahmen können in den meisten Betrieben nicht oder nur unzulänglich umgesetzt werden, wir setzen uns und Risikopatient*innen in unserem Umfeld zum Teil in Lebensgefahr und wie immer wurde von der Politik nur die Seite von Chef*innen gehört und die Interessen der Angestellten ignoriert. Wir befürchten weitere unrechtmässige Entlassungen und ein schneller Anstieg der Corona Fälle.

Die Politiker*innen und Bundesräte, die sich Sorgen machen wegen Beizensterben, sollten sich für Mieterlass für Restaurationsbetriebe einsetzen. Und zwar für alle, nicht nur die Gastro-Riesen. Wir fordern 100% Lohn bei Kurzarbeit, Trinkgeldersatzzahlungen und keine Entlassungen. Wenn vom Bund aus 1.275 Milliarden für Fluggesellschaften bereitstehen, muss auch genug Geld vorhanden sein, um alle in der Gastronomie-Branche zu unterstützen. Auch können viele Betriebe Teile von den Profiten der letzten Jahre verwenden. Denn die Gesundheit von uns allen geht vor dem Profit weniger. Ausserdem gibt es immer noch Angestellte, die kein Kurzarbeitgeld bekommen haben. Das ist untragbar!

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