Seuche, Schulden, Solidarität. Über die Pandemie und die Krise.

Zuerst erschienen im Ajour-Magazin.

Derzeit bricht die Weltwirtschaft regelrecht ein. Das Ende des Desasters ist nicht abzusehen. Wir müssen uns darüber ins Vernehmen setzen. Und wir müssen uns auf die kommenden Verwerfungen und die Angriffe auf unsere Leben vorbereiten.

Das neue Corona-Virus hat weite Teile der Welt fest im Griff. Während in Italien die Lage weiter eskaliert und massenhaft Menschen sterben, nehmen auch in der Schweiz die Fallzahlen rapide zu. Auch Teile des hiesige Gesundheitssystems werden über Kapazitäten belastet, das steht mittlerweile fest. Die Regierung hält Pressekonferenzen im Akkord ab und schränkt das öffentliche Leben sukzessive ein.

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Was wollen wir?

Wir sind Menschen, die sich, wie du wahrscheinlich auch, Sorgen wegen des Corona-Virus machen. Aber wir machen uns nicht nur Sorgen, wir sind auch wütend.

Wir sind wütend weil die bisherigen Strategien der Regierungen zur Lösung der Gesundheitskrise nicht in erster Linie unseren Bedürfnissen, sondern der Sicherung der Profite dienen. Wir sind wütend, dass auch unnötige Jobs weiter erledigt und die ArbeiterInnen gefährdet werden, während man unsere Grundrechte einschränkt. Wir sind wütend, dass die Gesundheitssysteme in den letzten Jahren kaputt gespart wurden und nun der Kollaps droht. Wir sind wütend, dass wir statt internationaler Nothilfe für die in Krise geratenen Länder nationalistische Abschottung und Propaganda erleben.

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