Interview mit dem Solifon

Der Lockdown wird schrittweise gelockert, das Corona-Solifon bleibt weiter in Betrieb. Ruf an bei Gefährdung der Gesundheit am Arbeitsplatz, Stress mit dem Chef, Kündigung, Erwerbsausfall, Kurzarbeit oder anderen Problemen wegen der Coronakrise.
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Im Ajour Magazin ist ein Interview über das Solifon erschienen:

«Es führt nichts am Kampf in der proletarischen Realität vorbei»

Mit Beginn der Coronakrise sind in der ganzen Schweiz zahlreiche Initiativen zur gegenseitigen Unterstützung entstanden. Einige davon haben einen explizit politischen Charakter. Ein Zusammenschluss von Basisgruppen betreibt das Corona-Solifon und hilft Menschen, die Probleme an ihrem Arbeitsplatz haben. Im Interview sprachen wir mit Li von der Solifon-Crew darüber, wie’s läuft und was die politischen Absichten dahinter sind.

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Rede zum 1. Mai 2020

Im Dezember 2019 hörte man von den ersten Fällen von Covid-19 in Wuhan. Seit dem 16. März gilt in der Schweiz der Teil-Lockdown, der jetzt erst schrittweise gelockert werden soll. Dadurch hat sich das Leben von Milliarden Menschen radikal verändert. Spitalsysteme gerieten an ihre Belastungsgrenze, Politiker*innen werden in die Bredouille gebracht und gleichzeitig braut sich eine ökonomische Krise zusammen, wie sie die Welt noch nie gesehen hat. Die Shutdowns lassen die Produktion, aber auch den Konsum absacken. So treffen Produktionsausfall und unterbrochene Lieferketten auf eine Wirtschaft, in der es bereits seit dem Börsencrash 2008 kriselt. Die Kombination ist fatal und alle wirtschaftlichen Eckdaten weisen auf eine Katastrophe hin. Es ist klar: Es wird Kämpfe darum geben, wer die Kosten dieser gigantischen Krise zu tragen hat.

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Die NZZ will wissen: «Wie senkt man die Kosten pro Leben?»

Die Krise trägt bereits den dünnen Firnis der Zivilisation ab. In Schweizer Medien wird diskutiert, wie viel ein Menschenleben kosten darf.

Einmal mehr spricht aus Roger Köppel die schneidende Kälte der bürgerlichen Gesellschaft. «Wie viel darf ein Menschenleben kosten?», fragt er von seinem Redaktionsstuhl in die Welt hinaus. «Finstere Fragen» hat er sein Editorial übertitelt. Aber man will ihm nicht so recht abkaufen, dass er das wirklich für finster hält.

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